Allgemeine Geschäftsbedingungen von BRAAND, Höninger Weg 270, 50969 Köln
vertreten durch die Person Leon Grüner, (nachfolgend: „der Anbieter“)
§ 1 Anwendungsbereich
(1) Die nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge, die der Anbieter mit seinen Kunden schließt, wenn es sich dabei um einen Unternehmer, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen (nachfolgend „Kunde“ oder „der Auftraggeber“ [„AG“] genannt) handelt. (2) Der Anbieter schließt keine Verträge mit Verbrauchern ab. Der Kunde versichert, bei Vertragsschluss als Unternehmer im Sinne des § 14 BGB bzw. als Kaufmann nach HGB zu handeln. (3) Diese AGB gelten ausschließlich. Abweichende oder ergänzende Bedingungen des Kunden werden nur Vertragsbestandteil, wenn der Anbieter ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zugestimmt hat.
§ 2 Leistungen und Mitwirkung
(1) Der Anbieter erbringt Dienstleistungen im Bereich Online-Marketing, Beratung und Agenturtätigkeit. Soweit nicht ausdrücklich als Werkvertrag vereinbart, schuldet der Anbieter eine Dienstleistung, keinen konkreten wirtschaftlichen Erfolg. (2) Der Auftraggeber hat seine Mitwirkungshandlungen stets vollständig und fristgemäß zu erbringen. Unterlässt er dies und verhindert die Leistungserbringung, bleibt der Vergütungsanspruch des Anbieters unberührt. (3) Der Auftraggeber ist für die Rechtskonformität seiner Werbekampagnen (Impressum, Datenschutz, Inhalte) ausschließlich selbst verantwortlich. (4) Landingpages und Domains, die während der Zusammenarbeit zur Verfügung gestellt werden, sind nach Beendigung an den Anbieter zu übergeben, sofern nichts anderes vereinbart wurde.
§ 3 Vertragsschluss
(1) Der Auftraggeber kann beim Anbieter eine unverbindliche Anfrage für eine Zusammenarbeit stellen. (2) Im Anschluss übersendet der Anbieter dem Auftraggeber ein Angebot in Textform (in der Regel per E-Mail). Dieses Angebot stellt ein rechtsverbindliches Angebot zum Abschluss eines Vertrages dar. (3) Der Vertrag kommt zustande, wenn der Auftraggeber dieses Angebot durch eine bestätigende Antwort in Textform (z. B. per E-Mail mit dem Inhalt „Hiermit bestätige ich das Angebot“ oder „Hiermit bestätige ich den Vertrag“) annimmt. (4) Der Anbieter übersendet nach Vertragsschluss eine Bestätigung sowie die dazugehörige Rechnung in elektronischer Form per E-Mail. (5) Der Auftraggeber stellt sicher, dass die angegebene E-Mail-Adresse korrekt ist und E-Mails (inkl. Rechnungen) zugestellt werden können (Prüfung des SPAM-Filters).
§ 4 Abnahme und Projektprüfung
(1) Sofern eine Leistung dem Werkvertragsrecht unterfällt, ist der Anbieter berechtigt, Teilabnahmen zu verlangen. (2) Nach Abschluss des Projekts stellt der Anbieter das Werk zur Abnahmeprüfung bereit. Beanstandungen sind innerhalb von zwei Wochen geltend zu machen. Nach Ablauf dieser Frist gilt das Projekt als abgenommen, sofern keine erheblichen Mängel schriftlich gerügt wurden. (3) Unerhebliche Mängel stehen einer Abnahme nicht entgegen.
§ 5 Zahlungen, Preise, Bedingungen
(1) Alle Preise verstehen sich zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer. (2) Die Bezahlung erfolgt auf Rechnung. Der Rechnungsbetrag ist innerhalb von 14 Tagen nach Erhalt der Rechnung ohne Abzug zu begleichen, sofern auf der Rechnung keine abweichende Frist angegeben ist. (3) Für Projektleistungen (z. B. Website-Erstellung) gilt folgende Zahlungsstaffelung:
50 % der Vergütung sind als Anzahlung vor Projektbeginn zu leisten. Der Anbieter beginnt mit der Ausführung erst, sobald die Zahlung nachgewiesen (z. B. Überweisungsbeleg) oder auf dem Konto des Anbieters verbucht ist.
50 % der Vergütung werden nach Projektabschluss fällig. (4) Definition Projektabschluss: Als Projektabschluss gilt die funktionsfähige Fertigstellung der Leistung durch den Anbieter. Bei Webseiten ist die Fertigstellung der Seite entscheidend, nicht deren technischer Livegang. Verzögert sich der Livegang durch Umstände im Verantwortungsbereich des Kunden (z. B. fehlende Zugangsdaten, Inhalte, Domain-Freigabe), bleibt der Zahlungsanspruch zum Zeitpunkt der Fertigstellung unberührt. (5) Eine Aufrechnung ist nur mit anerkannten oder rechtskräftig festgestellten Forderungen zulässig.
§ 6 Kündigung und Laufzeit
(1) Bei Retainer-Verträgen beträgt die Laufzeit mindestens 6 Monate, sofern nicht anders vereinbart. Sie verlängert sich automatisch um weitere 6 Monate, wenn nicht 14 Tage vor Ablauf gekündigt wird. (2) Jede Kündigung muss per E-Mail an info@braaand.de erfolgen. Andere Formen (SMS, Brief, Fax) sind ungültig. (3) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung bleibt unberührt.
§ 7 Verzug und Rücktritt
(1) Leistungsfristen beginnen erst nach Eingang des vereinbarten Rechnungsbetrages und vollständiger Übermittlung der notwendigen Daten/Mitwirkungen. (2) Bei Zahlungsverzug behält sich der Anbieter vor, die Leistungen bis zum Ausgleich einzustellen. (3) Ist der Auftraggeber mit mindestens zwei Zahlungen im Verzug, kann der Anbieter den Vertrag außerordentlich kündigen und Schadensersatz geltend machen.
§ 8 Herausgabe von Daten
(1) Gefahr und Kosten des Transports von Datenträgern, Dateien und Daten (online/offline) trägt der Auftraggeber. (2) Ein Anspruch auf Herausgabe von offenen Designdateien besteht nur, wenn dies gesondert vereinbart und vergütet wurde.
§ 9 Haftung
(1) Der Anbieter haftet nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit. Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet er nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten oder bei Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit. (2) Mit der Abnahme des Werkes übernimmt der Auftraggeber die Verantwortung für die Richtigkeit von Text und Bild. (3) Der Anbieter haftet nicht für die wettbewerbs- und markenrechtliche Zulässigkeit oder Eintragungsfähigkeit seiner Entwürfe. Diese Prüfung obliegt dem Auftraggeber.
§ 10 Urheberrecht und Nutzungsrechte
(1) Entwürfe und Reinzeichnungen dürfen ohne Einwilligung des Anbieters weder im Original noch bei der Reproduktion verändert werden. Jede Nachahmung ist unzulässig. (2) Bei Verstoß gegen Absatz 1 ist eine Vertragsstrafe in Höhe von 200 % der vereinbarten Vergütung zu zahlen. (3) Der Anbieter überträgt dem Kunden die für den Verwendungszweck erforderlichen Nutzungsrechte. Soweit nicht anders vereinbart, handelt es sich um ein einfaches Nutzungsrecht. (4) Nutzungsrechte gehen erst nach vollständiger Bezahlung der Vergütung auf den Auftraggeber über. (5) Der Anbieter hat das Recht auf Namensnennung als Urheber. Bei Verletzung dieses Rechts ist eine Vertragsstrafe von 100 % der Vergütung fällig.
§ 11 Datenschutz
(1) Beide Parteien halten die Vorschriften der DS-GVO und des BDSG ein. (2) Der Auftraggeber stellt den Anbieter von Haftung wegen Datenschutzverstößen frei, sofern diese aus seiner Sphäre stammen (z. B. fehlerhaft bereitgestellte Daten).
§ 12 Referenznennung
(1) Der Anbieter darf den Auftraggeber sowie dessen Logo und erstellte Projektergebnisse (z. B. Screenshots der Website) zu Werbezwecken als Referenz nennen.
§ 13 Schlussbestimmungen
(1) Änderungen bedürfen der Textform. (2) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Erfüllungsort und Gerichtsstand ist Köln.
Stand: 01.01.2026